KUBA NACH DEM STURM : Stunde Null

Auf Kuba haben die Hurrikans „Gustav“ und „Ike“ Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Nach neuesten Angaben des Generalstabes der kubanischen Streitkräfte kamen in den Stürmen insgesamt sieben Menschen ums Leben. Dass es nicht mehr waren, liegt an dem von den UN als vorbildlich beurteilten Evakuierungssystem. Nach Schätzungen sind weit über 100 000 Wohnhäuser und Gebäude zerstört oder beschädigt worden. Der Repräsentant der Deutschen Welthungerhilfe in Kuba, Richard Haep, sagte, die Schäden würden zehn Milliarden Dollar übersteigen. Vor allem die Landwirtschaft dieses armen Landes wurde hart getroffen. Die Bananan-Plantagen und Tabakpflanzungen sollen fast völlig zerstört worden sein. Nach Angaben des Vize-Landwirtschaftsministers, Alcides Lopez, wurde in den östlichen Provinzen Holguin und Las Tunas die Ernte zu 90 Prozent zerstört. Haep sagte: „Nach den Hurrikans muss die ganze Landwirtschaft wieder bei Null anfangen.“ dpa

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