Kunst-Projekt : Zu wenig Nackte kommen ins Ernst-Happel-Stadion

Mindestens 2008 nackte Menschen wollte Fotograf Tunick für seine Aufnahmen in die Wiener Arena locken - in Anlehnung an die Fußball-Europameisterschaft 2008. Das gelang ihm nicht ganz. Immerhin: die kamen, folgten Tunicks Anweisungen und nahmen entblößt auf der Tribüne Platz.

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Nackt auf rot: Kunstinstallation im Wiener EM-Stadion. -Foto: dpa

WienMehr als 1800 Menschen sind am Sonntag in ein Wiener Stadion gekommen, um nackt für eine Aufnahme des US-Fotografen Spencer Tunick zu posieren. Insgesamt 1840 Männer und Frauen kamen ins Ernst-Happel-Stadion in der österreichischen Hauptstadt, ließen die Hüllen fallen und harrten bei sonnigem Wetter geduldig für das mehrstündige Fotoshooting aus. Tunick hatte allerdings gehofft, dass sich "mindestens 2008" Modelle im Stadion einfinden würden, denn die Aktion fand mit Blick auf die Fußball-Europameisterschaft - die "Euro 2008" - statt.

Die Nackten posierten auf der Tribüne, nicht auf dem Rasen. Tunick ist für seine Projekte mit Nackten bekannt. Für seine Fotoarbeiten inszenierte er schon nackte Menschenmengen in Mexiko-Stadt, Barcelona, Newcastle und anderen Orten. Die Aktion im Wiener Stadion hatte die örtliche Kunsthalle als Teil des kulturellen Begleitprogramms der Euro 2008 organisiert. Die Bilder sollen ab dem 23. Juni in dem Museum gezeigt werden. (sf/AFP)

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