Welt : Kurzmeldungen

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Schöntrinken funktioniert. Was schön ist und was nicht, liegt im Auge des Betrachters. Und das ist nicht immer objektiv und kann manipuliert werden. Jetzt ist wissenschaftlich belegt, was viele Partyfreunde schon lange vermutet haben: Man kann sich sein Gegenüber tatsächlich schöntrinken. Das fand Professor Barry Jones von der Universität Glasgow heraus. Der Psychologe startete einen Feldversuch mit 80 Studenten beiderlei Geschlechts, denen er Farbfotos von 120 weiblichen und männlichen Kommilitonen zeigte. Die Studenten sollten dann das Aussehen der Personen auf einer Skala von eins (extrem unattraktiv) und sieben (sehr attraktiv) beurteilen. Je mehr die Testpersonen getrunken hatten, desto gnädiger beurteilten sie die Fotos. Die Ergebnisse fielen nach dem Genuß von rund ein Liter Bier oder einem halben Liter Wein um 25 Prozent freundlicher aus als bei den stocknüchtern gehaltetenen Testtrinkern. Jones vermutet, dass der Alkohol den Teil des Gehirns beeinflusst, der die Attraktivität des Gesichts beurteilt. „Das ist die Erklärung dafür, warum durch Alkoholgenuss die Wahrscheinlichkeit von ungeschütztem Geschlechtsverkehr ansteigt,“ erklärte der Wissenschaftler der Zeitung „Scotland on Sunday.“ Die „visuelle Verhütung“ falle beim Trinken aus. Kat

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