Welt : Kurzmeldungen

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Zu viel Trinkgeld. Seit der EuroEinführung sind die Deutschen nach Ansicht eines Wissenschaftlers zu großzügig mit dem Trinkgeld. „Vielen ist es peinlich, beim Bezahlen im Restaurant oder Café kleinere Cent-Beträge zurückzufordern“, sagte der Marketing-Experte Claudius Schmitz der „Bild am Sonntag“. Da werde lieber großzügig auf eine glatte Summe aufgerundet, „obwohl allen bewusst ist, dass sie zu viel Trinkgeld geben“, sagte der Professor an der Fachhochschule Gelsenkirchen. Schon beim Zahlen einer Tasse Kaffee für 2,50 Euro rundeten viele Menschen auf 3 Euro auf, anstatt 30 Cent von der Bedienung zurückzufordern – und gäben damit 20 Prozent Trinkgeld. Schmitz rät den Kunden deshalb, sich vor dem Bezahlen zu überlegen, welchen Betrag sie als Trinkgeld geben wollten. Wenn die Rechnung komme, könne man sich das komplette Wechselgeld herausgeben lassen und das vorbereitete Kleingeld als Trinkgeld geben. „So erspart man sich die Peinlichkeit, im Wechselgeld die passenden Münzen fürs Trinkgeld zu suchen“, sagte der Professor. Generell rät Schmitz, nur dann Trinkgeld zu geben, wenn Service und Leistung gut waren. „War das nicht der Fall, ist es absolut in Ordnung, nur den Rechnungsbetrag zu zahlen und zu gehen.“ dpa

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