Welt : Kurzmeldungen

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NOTIERT

Was für ein Name. „Nemo“, der Name des Clownfischs in dem erfolgreichen Animationsfilm, ist nach Angaben der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) als männlicher Vorname bei den Standesämtern in Deutschland anerkannt. Seit dem Kinostart von „Findet Nemo“ hätten Eltern in mehreren deutschen Städten diesen Vornamen für ihr Neugeborenes beantragt, heißt es in der neuen Ausgabe des GfdSOrgans „Der Sprachdienst“. „Nemo“, lateinisch für „niemand“, sei einem breiten Publikum durch Jules Vernes Roman „20000 Meilen unter dem Meer“ bekannt. Der Kommandant des U-Boots verschweige dort seinen bürgerlichen Namen und lasse sich mit „Kapitän Nemo“ anreden. Ein erwachsener Träger des Vornamens lebt nach Angaben der Sprachgesellschaft in Berlin, einer in Köln. dpa

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