Kuss-Skandal : Gere drohen drei Monate Haft

Richard Gere hat sich für die Kussattacke bei Bollywood-Star Shilpa Shetty bei den indischen Medien entschuldigt. Nun fordern indische Anwälte den erlassenen Haftbefehl eines Gerichts für ungültig zu erklären.

Neu Delhi - Nachdem sich die Wogen der Empörung in Indien nicht glätten wollen, hat sich Hollywood-Star Richard Gere in aller Form dafür entschuldigt, dass er seine indische Kollegin Shilpa Shetty geküsst hat. "Meine Freunde in Indien sollen wissen, dass es nie meine Absicht war, sie zu beleidigen", erklärte Gere in einer Erklärung an die indischen Medien. Der 57-Jährige hatte die Bollywood-Schauspielerin jüngst bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Neu Delhi auf die Wange geküsst und sich damit die Wut konservativer Hindus zugezogen. Am Donnerstag hatte ein Gericht wegen "obszönen" Verhaltens Haftbefehl gegen ihn erlassen.

Auch Shetty, die unlängst als Siegerin bei der britischen Fernsehsendung "Celebrity Big Brother" hervorgegangen war, hatte ihre Fans zur Ruhe aufgerufen. Für den Straftatbestand drohen Gere in Indien drei Monate Haft. (tso/AFP)

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