Lady Di : Richter weisen Klage von Mohammed al Fayed ab

Der Unfalltod von Prinzessin Diana uns seinem Sohn, Dodi Al Fayed, hat ihn immer beschäftigt. Jetzt erhielt sein Engagement einen Dämpfer: Der europäische Gerichtshof wies eine Beschwerde von Mohammed Al Fayed ab.

StraßburgDer europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat eine Beschwerde von Mohammed Al Fayed über die Untersuchung des Unfalltodes seines Sohnes Dodi Al Fayed und von Prinzessin Diana abgewiesen. Der ägyptische Geschäftsmann, der die These eines Mordkomplotts gegen seinen Sohn vertritt, hatte in seiner Klage in Straßburg über die Dauer der Ermittlungen und die unbefriedigende Behandlung seiner Beschwerde durch die französische Justiz geklagt.

 

"Nichts läßt den Schluss zu, dass die Ermittlungen nicht sorgfältig genug geführt worden sind", hieß es in der Begründung der Straßburger Richter in Straßburg. Die Umstände des Todes von Dodi Al Fayed seien "eindeutig festgestellt worden". Die Richter in Frankreich waren 1999 nach zweijährigen Ermittlungen zu dem Schluss gekommen, dass die hohe Geschwindigkeit und die Trunkenheit des Fahrers den Tod des Paares 1997 in Paris verursacht hatte. (mit dpa)

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