LEUTE : Aids-Vergewaltigung

„Übertragungs-Partys“ in den Niederlanden Heute aus London

Rolf Brockschmidt

Die niederländische Öffentlichkeit ist schockiert: Homosexuelle Männer besuchten eine sogenannte „Barebackparty“ in Groningen, wo bis zu acht Männer ungeschützten Sex hatten. Teilnehmer dieser sogenannten Partys wurden unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und zum Teil wurde ihnen auch HIV-verseuchtes Blut gespritzt. Vier Verdächtige sind von der Polizei festgenommen worden, so melden es das „NRC Handelsblad“ und „de Volkskrant“ auf ihren Internetseiten. Die Polizei spricht laut „NRC Handelsblad“ von „ernsten und illegalen Sexpraktiken“. Es seien mindestens fünf Männer zwischen 25 und 50 Jahren vorsätzlich infiziert worden. Die Polizei rechnet mit mehr möglichen Opfern. Der Chefredakteur der „Gaykrant“, Henk Krol, sagte der Zeitung: „Dies hat nichts mit Sexfesten oder Homosexualität zu tun. Die Menschen wurden unter Drogen gesetzt, also sind es reine Vergewaltigungen. Schändlich, ekelhaft und schrecklich. Menschen, die so etwas tun, sind Verrückte.“

Wie „de Volkskrant“ meldet, haben drei der Verdächtigen sich für „den Kick“ selbst einen Cocktail mit ihrem eigenen verseuchten Blut gegeben. Die Verdächtigen hätten gesagt, mit der vorsätzlichen Ansteckung hätten sie den Männern einen Gefallen getan, denn nun müssten sie keine Angst mehr vor ungeschütztem Sex haben.

Bei der Polizei haben sich jetzt fünf Opfer gemeldet, von denen vier Anzeige wegen Vergewaltigung und schwerer Misshandlung gestellt hätten. Sie hätten nach den Drogen das Bewusstsein verloren und seien vergewaltigt worden. Zwei der Verdächtigen sollen die Tat gestanden haben. Nach Angaben der Polizei und des Gesundheitsdienstes habe es schon im vergangenen Jahr Hinweise auf dererlei Partys gegeben. Da sie aber privat veranstaltet werden, kann die Polizei nichts tun. Es sei für die Opfer sehr schwierig, aus der Anonymität zu treten und mit ihren Erlebnissen zur Polizei zu gehen.

Robbie Williams, notorischer Single, soll eine Freundin haben. Er sei seit rund zwei Monaten mit der TV-Schauspielerin Ayda Field zusammen, berichtete die „Sun“ am Donnerstag. Die beiden hätten sich bereits Ende vergangenen Jahres häufiger getroffen, aber es sei nicht so gut gelaufen, sagte ein nicht näher genannter Freund des Popstars. Seitdem sie sich aber auf einer Party wiedergetroffen hätten, seien sie „unzertrennlich“. Robbie Williams hat die brünette Schönheit dem Bericht zufolge sogar schon bei Dreharbeiten besucht, weil er es ohne sie nicht ausgehalten habe. Sie tun all die Dinge, die Paare eben machen, wie der Freund weiter berichtete: zum Beispiel ins Kino gehen.

Robbie Williams hatte zuletzt Schlagzeilen mit seiner Tablettensucht und der Einweisung in eine Drogenklinik gemacht. dpa

David Beckham

, Fußballer, hat durch Gerüchte, er werde zum Ritter geschlagen, in britischen Regierungskreisen einen Streit entfacht. Hohe Beamte würden dem einstigen Kapitän der englischen Nationalmannschaft den Titel „Sir“ nicht gönnen, berichtete der „Evening Standard“. Sie würden sich daran stoßen, dass Beckham inzwischen sein Geld als Profispieler in den USA verdiene und in Großbritannien keine Steuern mehr zahle. Die Kritiker sollen auch bemängeln, dass Beckham durch sein US-Engagement nicht mehr für das Team Englands zur Verfügung stünde. Zudem finden sie es den Angaben zufolge unpassend, dass Victoria Beckham, die bei der Mädchenband Spice Girls Furore machte, durch den Ritterschlag für ihren Mann den Titel „Lady“ bekommen würde. dpa

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