Welt : Leute: Britischer Sportminister blamiert sich

Der neue britische Sportminister Richard Caborn hat in einem Frage- und Antwort-Spiel zu Sportthemen ein paar "Eigentore" erzielt. Als Studiogast des Radiosenders BBC konnte der Minister, der bei der Regierungsumbildung im Anschluss an die Unterhauswahlen am 7. Juni Kate Hoey abgelöst hatte, am Sonntag auf fünf Fragen keine einzige richtige Antwort geben. Die britischen Medien hatten am Montag nur Hohn und Spott für Caborn übrig, der zum Beispiel von den Halbfinalisten beim am Sonntag beendeten Tennis-Turnier in Queens nur den Briten Tim Henman benennen konnte. Auch drei europäische Golfstars fielen ihm zumindest auf Anhieb nicht ein. "Eigentor für neuen Sportminister", titelte "The Guardian" - und wies sogleich darauf hin, dass Caborn vor fünf Jahren in einem Fußballspiel zwischen Journalisten und Politikern bereits ein Eigentor erzielt hatte. Im "Daily Telegraph" urteilte eine Kolumnistin sarkastisch: "Meine Großmutter konnte auf die gleichen Fragen mehr richtige Antworten geben als Caborn." "Ich weiß nichts von Pferderennen", musste Caborn zugeben, als er drei Jockeys nennen sollte, die in dieser Woche beim Royal Ascot reiten werden. Zudem kannte er weder den englischen Nationaltrainer im Cricket noch den Kapitän des Rugby-Teams British Lions. "Weiß ich nicht, ich bin schrecklich heute", bekannte der Politiker.

Chelsea Clinton hat ihr College-Studium an der Stanford-Universität in Kalifornien erfolgreich abgeschlossen. Die strahlenden Eltern Bill und Hillary Clinton nahmen am Sonntag an der Abschlussfeier südlich von San Francisco teil und erklärten, dass sie "an diesem besonderen Tag sehr stolz" auf ihre Tochter seien. Die 21-Jährige befasste sich in ihrer 150 Seiten umfassenden Abschlussarbeit mit der Vermittlung ihres Vaters beim Zustandekommen der Friedensvereinbarung für Nordirland im Jahr 1998. Es wird erwartet, dass sie ab Herbst in Oxford Internationale Beziehungen studieren wird. In Oxford studierte ihr Vater in den 60er Jahren.

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