Welt : Leute: Genarrter Gottschalk und glatzköpfige Franka Potente

Ein falscher Professor hat Thomas Gottschalk genarrt. Bei der Saalwette der ZDF-Show "Wetten, dass ... ?" in Göttingen sollten 15 Professoren der örtlichen Universität mit Fotos erscheinen, die beweisen, dass sie in jungen Jahren an Demonstrationen teilgenommen hatten. Wie t-online.de herausfand, war der angebliche israelische Professor, der zusammen mit 15 Kollegen erschienen war, in Wirklichkeit ein 31-jähriger Russe, der ein Schulzeugnis auf kyrillisch, einen hebräischen Rafting-Pass und ein Foto von einem Angelwettbewerb aus der Ukraine mitgebracht hatte. Das ZDF räumte am Dienstag ein, dem falschen Professor aufgesessen zu sein. Trotzdem habe Gottschalk die Saalwette gewonnen und werde nicht auf Wanderschaft gehen, wie er in seinem Wetteinsatz angekündigt hatte. Der Grund ist, dass Gottschalk sicherheitshalber 16 Professoren eingeladen hatte. Für den Fall, dass ein Kadidat falsch sein sollte, hatte er immer noch 15 richtige und damit die Wette gewonnen. Der Auftritt des falschen Professors wurde in einer Kneipe in der Nachbarstadt Münden geplant, wie t-online.de weiter berichtet. Den Anzug hätten ihm Mitstreiter der Stammkneipe beschafft. "Wir wollten unbedingt bei dieser Wette dabei sein. Und was ist schlechter zu kontrollieren als ein israelischer Professor mit einem unleserlichen Ausweis und einem nichts sagenden Foto?", wurde der Wirt zitiert. Ein ZDF-Sprecher räumte ein: "Gag gelungen."

Franka Potente, Schauspielerin, hat jetzt begründet, warum sie sich eine Glatze schneiden ließ. "Ich hatte einfach mal Lust auf was Neues", sagte sie "Gala". Zuvor hatte sie sich jedoch einen Gipsabdruck von ihrem Kopf machen lassen, "weil ich wissen wollte, wie meine Kopfform aussieht". Regisseur Tom Tykwer, der Freund der 26-Jährigen, nimmt die Experimentierfreude gelassen hin. "Ach, ich kenne ihre Veränderungswut schon. Vorher hatte Franka jede Woche eine andere Haarfarbe - und jetzt ist es eben eine schöne Glatze."

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