Welt : Leute: Kate Winslet muss abnehmen

Hollywood zwingt Kate Winslet (25) zum Abnehmen. Die britische Filmschauspielerin hat widerwillig eine Diät begonnen, um ihre Karriereaussichten zu verbessern: "Es ist im Grunde verrückt und dazu noch so schrecklich langweilig", kommentierte der Star aus "Titanic" sein neues Projekt. "Ich verachte mich selbst dafür, und ich habe das Gefühl, dass ich viele Leute enttäusche. Ich renne dauernd durch die Gegend und sage: Macht keine Diäten, das ist alles Blödsinn, aber jetzt will ich doch etwas von meinem Babyspeck loswerden - oder ich werde wohl nicht mehr arbeiten können." Etwas fülligere Frauen bekämen in Amerika einfach keine Rollen angeboten. Nach einer Untersuchung der Britischen Medizinischen Gesellschaft haben TV- und Filmschauspielerinnen durchschnittlich zehn Prozent Untergewicht. Ärzte forderten daher, dass in den Medien realistischere Körperformen gezeigt werden müssten.

Nach Ansicht von Hubert Markl, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, sind zwei Milliarden Menschen auf der Welt genug. Deshalb müsste ihre Zahl drastisch zurückgehen: "Wir sollten es schaffen, die Weltbevölkerung in den nächsten Jahrhunderten wieder auf ein bis zwei Milliarden Menschen absinken zu lassen", meinte Markl in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau". Er hoffe auf eine "sanfte Landung der überhitzten Populationskonjunktur der Menschheit in diesem Jahrhundert". Nach Ansicht von Markl stellen "demnächst zehn Milliarden Menschen ein gigantisches Nahrungsreservoire für gefährliche Mikroben und andere Kleinstlebewesen dar". Die Menschheit müsste gegen immer wieder neu entstehende Krankheitserreger kämpfen. Allein das Abfallproblem sei zu groß: "Die Biosphäre könnte eine auf dem Niveau von Amerika oder Europa konsumierende Weltbevölkerung in dieser Größenordnung nicht aushalten." Dass die Weltbevölkerung langfristig tatsächlich so stark absinkt, hält er keineswegs für unrealistisch: "In 200 Jahren wird überall das eingetreten sein, was heute in den hoch entwickelten Ländern zu sehen ist. Viele Familien haben dort nur noch ein Kind, viele gar keines."

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