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Heute aus Hollywood

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Knapp 50 Jahre nach dem Tod Marilyn Monroes nimmt Hollywood die nie restlos aufgeklärte Todesursache mit einem neuen Filmprojekt ins Visier. Wie das US-Branchenblatt „Variety“ am Dienstag berichtete, hat sich die Produktionsfirma FilmEngine die Rechte an der Geschichte von Lionel Grandison gesichert, der damals als Assistent des zuständigen Gerichtsmediziners den Tod des Stars mit untersuchte. Er behauptet, er sei gezwungen worden, als Todesursache Selbstmord anzugeben, obwohl er selber einen Mord vermutete. Monroe wurde im August 1962 im Schlafzimmer ihres Hauses in Brentwood tot gefunden. Reste von Barbitursäure – Grundstoff vieler Schlafmittel – im Magen und Blut des 36-jährigen Stars deuteten auf Selbstmord durch eine Überdosis Tabletten hin. Manche vermuteten aber, dass die Schauspielerin wegen ihrer angeblich intimen Verbindung zu den Kennedy-Brüdern ermordet wurde.    „Nachdem er gezwungen wurde, eine gefälschte Todesurkunde zu unterschreiben, wurde er über Jahre hinweg bedroht, weil er mehr wusste“, sagte Anthony Rhulen von der Firma FilmEngine über Grandison. Der Gerichtsmediziner gab auch an, dass er gleich nach Monroes Tod im Besitz ihres Tagebuches war, um Angehörige ausfindig zu machen. Das Buch sei dann aber nach kurzer Zeit verschwunden. In dem geplanten Film würde Grandisons Geschichte erstmals auf die Leinwand kommen. Es gibt auch bereits Bücher, die sich mit seinen Ermittlungen befassen. dpa

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