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Heute aus Berlin

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Joachim Gauck

, Präsidentschaftskandidat, will nicht allein ins Berliner Schloss Bellevue einziehen. Angesichts der Aussicht, Deutschland möglicherweise bald in aller Welt zu repräsentieren, erwägen der 70-Jährige und seine 20 Jahre jüngere Lebensgefährtin Daniela Schadt

eine Heirat. „Sie können davon ausgehen, dass wir uns darüber durchaus

Gedanken machen. Ich bin ja kein Feind bürgerlicher Lebensformen“, sagte der Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten in der Zeitschrift „Super Illu“. Daniela Schadt arbeitet zurzeit noch als Journalistin in Nürnberg, Gauck lebt in Berlin. Dass sie diese Fernbeziehung im Fall seiner Wahl aufgeben und gemeinsam in die Residenz des Bundespräsidenten ziehen, sei bereits sicher: „Daniela ist eine erwachsene, politikerfahrene Frau, der klar ist, dass sie als Partnerin des Bundespräsidenten nicht weiter als Ressortleiterin Innenpolitik der Nürnberger Zeitung arbeiten könnte. Sie würde sich freuen, in diesem Fall an meiner Seite zu stehen und alles, was das Amt braucht, als Begleiterin auch zu leisten“, sagte der Kandidat von SPD und Grünen. Sie musste zwar „tief durchatmen“, sagte Schadt der Zeitschrift. Aber dann habe sie ihn „aus vollem Herzen unterstützt“. ddp

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