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Heute aus Washington

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Sarah Palin

, US-Politikerin mit klaren moralischen Vorstellungen, sagte ausnahmsweise erst mal nichts. Ihre Tochter Bristol will jetzt doch tatsächlich den Lausebengel Levi Johnston heiraten. Die beiden sagten das aber nicht ihren Eltern, schon gar der temperamentvollen Sarah Palin, sondern dem Magazin „US Weekly“. Es ist bisher nicht bekannt, was die republikanische Politikerin davon hält, diese Nachricht über die Medien zu erfahren. Ihrer Tochter schaudert beim Gedanken. „Es ist furchterregend, auch nur daran zu denken, wie ihre Reaktion sein wird. Hoffentlich macht sie mit“, sagte Bristol dem Magazin. Das ist ein ziemlich frommer Wunsch. Sarah Palin hat nie einen Hehl daraus gemacht, was sie von Levi Johnston hält. Die Nachricht, dass ihre Tochter von diesem Hergelaufenen schwanger ist, kam während des Präsidentschaftswahlkampfs, als sie Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten war. Für Palin, die sich gerne als Kämpferin gegen vorehelichen Sex inszeniert, war es sichtlich unangenehm, dass ihre unverheiratete Tochter schwanger war. Daraufhin überredete sie ihre Tochter und ihren Freund, sich zu verloben und erklärte öffentlich, die beiden würden ganz schnell heiraten. Die beiden lösten aber ganz schnell die Verlobung wieder auf. Seither haben Palin und Johnston eine Reihe unfreundlicher Dinge übereinander gesagt. Nachdem er für das Magazin „Playgirl“ posiert hatte, sagte sie, seine „ehrgeizige Pornokarriere“ sei „herzzerreißend“. So einen hat sie demnächst als Schwiegersohn. Tsp

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