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Heute aus London

Foto: Getty Images/AFP
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Sarah Ferguson

, frühere Schwiegertochter der Königin von England, stemmt sich mit Macht gegen eine drohende Pleite. Sie wolle alles tun, um eine Insolvenz zu verhindern. Das sagte ihr Sprecher am Sonntag in London, nachdem die Zeitung „Sunday Telegraph“ von einem Schuldenberg der Herzogin von York in Höhe von fünf Millionen Pfund berichtet hatte. Diese Zahl sei jedoch deutlich zu hoch, hieß es aus Fergusons Umfeld. Die wahre Größenordnung liege „näher an der Zwei-MillionenPfund-Marke“. Hintergrund des Schuldenberges ist möglicherweise die Pleite einer US-Firma, an der Ferguson beteiligt war. Dem Bericht des „Sunday Telegraph“ zufolge ist Königin Elisabeth II. „tief besorgt“ über die finanzielle Situation der Ex-Frau ihres zweitältesten Sohnes, Prinz Andrew. Mindestens ein wichtiger Berater des Hofes sei der Meinung, dass ein geordneter Konkurs „jetzt die beste Lösung“ sei. „Fergies“ Sprecher sagte, der Konkurs sei „eine Option“, es gebe aber weitere. Jetzt zu sagen, es komme zum Konkurs, sei „verfrüht“.    Das Finanzdesaster der 50 Jahre alten Herzogin war publik geworden, nachdem sie im Mai versucht hatte, dem US-Klatschmagazin „News of the World“ gegen Geld ein Interview mit ihrem Ex-Mann zu vermitteln. Wenig später sprach sie in der US-Fernsehtalkshow von Oprah Winfrey von „wesentlichen“ Schulden. Ihr Sprecher sagte am Sonntag, alle privaten Außenstände seien inzwischen beglichen. Offen seien nur noch geschäftliche Schulden. dpa

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