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Heute aus Paris und London

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Ingrid Betancourt

, ehemalige Geisel in Kolumbien, hat Gerüchte dementiert, sie habe während ihrer Gefangenschaft eine Beziehung zum Chef der Guerillaorganisation Farc, Alfonso Cano, gehabt. „Es gab furchtbare Geschichten in der Presse“, sagte die 48-Jährige der Zeitung „Libération“. Sie habe Cano noch nicht einmal zu Gesicht bekommen. „Ich habe die schlechteste nur vorstellbare Behandlung erhalten, ich war dabei, vor Angst, Schmerz und Einsamkeit zu sterben, und sie behaupteten, ich sei die Geliebte von Cano. So, als ob ich im Urlaub sei.“ Betancourt war 2002 von der FARC entführt und sechseinhalb Jahre später befreit worden. Am Dienstag erschien ihr Buch „Même le silence a une fin“ (Sogar das Schweigen hat ein Ende), in dem sie ihre Geiselhaft schildert. Die ehemalige Politikerin hatte nach ihrer Freilassung viel von ihrer Popularität eingebüßt. Dazu trugen auch Schadensersatzforderungen an den kolumbianischen Staat über knapp 5,5 Millionen Euro wegen ihrer Gefangenschaft bei. AFP

Samantha Cameron, Frau des britischen Premierministers, wird im kommenden Jahr für die Londoner Fashion Week arbeiten. Das kündigte der britische Moderat am Dienstag an. Die 39-Jährige solle mit „ihrer langen Erfahrung und ihrer kreativen Sensibilität“ helfen, das prestigeträchtige Mode-Event weiterzuentwickeln. Die unter anderem wegen ihrer Stilsicherheit von den britischen Medien gerühmte Cameron arbeitete bisher für die britische Luxusmarke Smythson. Sie hatte vor vier Wochen Tochter Florence Rose Endellion zur Welt gebracht. Bereits während der Schwangerschaft hatte sie angekündigt, nach der Geburt Teilzeit arbeiten zu wollen. AFP

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