LEUTE : LEUTE

Heute aus Hamburg und Düsseldorf

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Oliver Stone

, amerikanischer Regisseur, hat einen sehr persönlichen Bezug zum Thema seines neuen Films „Wall Street: Geld schläft nicht“. Sein Vater habe am US-Finanzzentrum Wall Street gearbeitet. Im Gegensatz zu ihm habe er sich aber nie für Finanzen interessiert, sagte Stone der „Zeit“. „Mit Zahlen konnte ich nie etwas anfangen. Mein Dad liebte diese Welt. Er fragte immer: ,Warum gibt es keine guten Filme über Leute, die in der Wirtschaft arbeiten?‘“ Mit seinen Landsleuten geht Oliver Stone hart ins Gericht: „Die Amerikaner lechzen nach Geld. Und sie wollen es jetzt: NOW. Es ist die Tyrannei des Augenblicks.“ Um die ungerechten Besitzverhältnisse in seiner Heimat zu ändern, hat Stone einen Vorschlag. „Bisher kam noch niemand in Amerika auf die Idee, das Öl zu verstaatlichen. Aber warum sollten die nationalen Ressourcen nicht dem Volk gehören?“ Wäre er der Präsident, würde er sich das Imperium vornehmen. „Ich würde es verkleinern, eine gigantische Umschichtung der Budgets vornehmen." Allein das Militärbudget würde er um die Hälfte kürzen und die Rolle der USA als Weltpolizei abschaffen. „Dann würde ich den Superkonzernen vors Schienbein treten, sie aufbrechen und entmachten, genauso wie die Banken.“ Tsp

Verona Pooth, Entertainerin, ist entlastet. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat sämtliche Verfahren gegen sie eingestellt. Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, zahlt die TV-Moderatorin 30 000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung. Im Gegenzug wird nicht mehr wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Die Staatsanwaltschaft hatte Pooth vorgeworfen, Spekulationserlöse im mittleren fünfstelligen Bereich gegenüber dem Finanzamt nicht erklärt zu haben. Neben der Geldauflage wird auch die Steuerschuld von Pooth beglichen.

Der Vorwurf, Pooth habe private Ausgaben aus dem Vermögen der ehemals von Ehemann Franjo Pooth betriebenen Firma Maxfield GmbH getätigt, wird ebenfalls fallengelassen. Damit sind alle Ermittlungen gegen Verona Pooth und ihren Ehemann Franjo abgeschlossen. Bereits im März 2009 wurde Franjo Pooth wegen fahrlässiger Insolvenzverschleppung, Untreue, Bestechung im geschäftlichen Verkehr sowie Vorteilsgewährung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt. dapd

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