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Heute aus London

Foto: AFP
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Sarah Ferguson

, die Ex-Frau von Prinz Andrew, wird bei der Hochzeit des Jahres nicht dabei sein. „Fergie“ sei nicht zur Vermählung von Kate Middleton und Prinz William eingeladen, sagte ihr Sprecher dem „Daily Telegraph“. Die rothaarige Geschäftsfrau, die die Royals ein ums andere Mal blamierte, werde zum Zeitpunkt der Hochzeit „im Ausland“ sein. Ihre Töchter Beatrice und Eugenie dürften dagegen zu den Geladenen zählen. Die Einladungen wurden diese Woche verschickt. Eine der letzten Peinlichkeiten Fergusons ereignete sich im vergangenen Jahr, als sie einem Geschäftsmann gegen Geld Zugang zu ihrem Ex-Mann versprochen hatte – dabei war sie nach eigenen Angaben betrunken. Deutsche Adelshäuser sind mit dem britischen Thron eng verbunden. Dennoch werden nur wenige Gäste aus Deutschland erwartet. „Wir haben keine Einladung erhalten“, sagt Otmar Fugmann von der Verwaltung des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha. Von dem Adelsgeschlecht von der fränkisch-thüringischen Grenze stammt Prinz William in direkter Linie ab. Sowohl Queen Victoria als auch ihr Cousin und Ehemann Prinz Albert waren Coburger. Der Chef des Hauses, Prinz Andreas, ist wie Queen Elizabeth II. ein Ururenkel von Victoria und Albert. Bis 1917 war Saxe-Coburg-Gotha der offizielle Familienname der Royals, ehe sie sich wegen anti-deutscher Stimmung im Lande in Windsor umbenannten. Elisabeth Prinzessin zu Schleswig-Holstein sagte der dpa, auch ihre Familie habe bisher keine Einladung bekommen. Sie hat gemeinsame Vorfahren mit Prinz Philip, dem Großvater Williams. Von den deutschen Blaublütern könnte sich höchstens Ernst August Prinz von Hannover, der die Bezeichnung Prinz von Großbritannien und Irland im Namen führt, in die Gästeliste eintragen. Sein Sprecher gab keine Auskunft über eine Einladung. Das Haus Hannover hat verwandtschaftliche Beziehungen nach Großbritannien seit 1714, als Georg I. von Hannover auch in London auf den Thron stieg.HAUS COBURG] AFP/dpa

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