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Heute aus Hannover

Foto: dapd
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Nach dem Selbstmord von Gunter Sachs hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) appelliert, die Alzheimer-Krankheit nicht zu dämonisieren. „Wir dürfen als Gesellschaft nicht nur über die Schreckensbilder des Alzheimer im Endstadium reden – schon um der vielen Patienten und ihrer Familien willen, die sich über viele Jahre aufopferungsvoll um erkrankte Angehörige kümmern. Denen ziehen wir moralisch den Boden unter den Füßen weg“, sagte von der Leyen der „Super Illu“. Der 78-jährige Gunter Sachs nahm sich vergangene Woche aus Angst vor Alzheimer das Leben. Leyen sagte: „Wir sollten auch darüber reden, dass es möglich ist, mit Alzheimer über Jahre hinweg in Würde zu leben, dass es dabei viele glückliche Momente geben kann.“ Die Politikerin spricht aus eigener Erfahrung: Sie lebt mit ihrem an Alzheimer erkrankten Vater Ernst Albrecht in einem Haus. Beim ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten Niedersachsens war die Krankheit im Jahr 2003 ausgebrochen. dapd

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