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Heute aus Paris

Foto: AFP
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Gérard Depardieu

, französischer Schauspieler, ist nach dem Urinieren im Gang einer Air-France-Maschine von Vertrauten in Schutz genommen worden. Sie stellten die Geschehnisse etwas anders dar als in den ersten Berichten. Nachdem die Flugbegleiter ihm trotz mehrfacher Verschiebung des Abflugs den Gang auf die Bordtoilette nicht gestatteten, habe der Schauspieler versucht, sich in eine leere Flasche zu entleeren. Dabei sei etwas Urin auf den Teppich gespritzt. Depardieu habe nicht provozieren wollen und sogar angeboten, den Teppich selbst zu säubern, sagten Vertraute des Schauspielers. Die Flugbegleiterinnen seien aber wenig verständnisvoll gewesen: Anstatt sein Hilfsangebot für die Teppichreinigung anzunehmen, habe der Franzose das Flugzeug verlassen müssen. Im Gespräch mit Verantwortlichen der Fluggesellschaft habe Depardieu aber den Eindruck gehabt, dass diese die „unflexible Einstellung“ der Flugbegleiterinnen eingesehen hätten. Die Maschine wurde gereinigt und startete mit knapp zwei Stunden Verspätung. Einen Eklat unter den Passagieren gab es dennoch nicht – „keiner sagte ein Wort“, berichtete eine Augenzeugin Europe 1. „Alles ist höflich abgelaufen, würde ich sagen.“ Aus Depardieus Umfeld hieß es, dass der Schauspieler keine Strafe zahlen musste. Sowohl sein Umfeld als auch die Fluggesellschaft wiesen erste Berichte zurück, wonach Depardieu betrunken gewesen sei. AFP

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