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Heute aus Los Angeles

Foto: Getty Images/AFP
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Katy Perry

, Sängerin, sollte mit neun Nominierungen eigentlich die große Gewinnerin der MTV-Videopreise sein, aber das hat nicht ganz geklappt. Es war die Nacht der Frauen und der vermeintlich einzige richtige Kerl auf der Bühne war auch eine Frau. Katy Perry gewann zwar die begehrteste Auszeichnung „Video des Jahres“, aber sonst lief es für sie längst nicht so glanzvoll wie gedacht. Immer wieder schaute sie überrascht, wenn ein anderer Name fiel, und lächelte tapfer. Perry stand an diesem Abend mit drei Trophäen ganz oben auf dem Treppchen – aber längst nicht allein. So schnappte ihr Britney Spears den Preis für das beste Popvideo mit „Till the World Ends“ weg. Die ganz große Show zog ein gewisser Jo Calderone ab, der Italoamerikaner versuchte auf der Bühne offen, mit Spears anzubändeln – es war Lady Gaga. Mit angeklebten Koteletten, Bierflasche und Zigarette gab sich die 25-Jährige als Macho. Mit dunkler Hose und weißem T-Shirt malträtierte sie das Klavier und lieferte eine Show ab, die dann doch wieder ganz Gaga war. Dass sie dann auch bei nur drei Nominierungen noch zwei Preise mit nach Hause nahm, machte sie zu einer der Gewinnerinnen des Abends. Auch Adele heimste drei Preise ein. Gewinnerin Nummer fünf nach Perry, Gaga, Spears und Adele war Beyoncé Knowles. Die bekam zwar nur den Preis für die beste Choreographie, hatte aber eine Überraschung bereit: Nach ihrem turbulenten Tanz knöpfte sie die Jacke auf, stellte sich ins Profil – und streichelte stolz ihren Babybauch. Sie wolle vor ihrem 30. Geburtstag schwanger sein, hatte sie einst verkündet. Das hat offenbar geklappt. dpa

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