LEUTE : LEUTE

Heute aus Los Angeles.

Foto: Reuters
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Andrew Schiff

, Investmentbanker an der Wall Street, hat es geschafft, zum Gespött und Hassobjekt der USA zu werden. In Kalifornien blieb er in einem Verkehrsstau stecken. Hier bündelte sich seine Wut über den Stau und seine eigene finanzielle Situation. Dummerweise rief genau in diesem Moment ein Reporter des Wirtschaftsdienstes Bloomberg auf seinem Handy an. Schiff schimpfte über den Stau, schimpfte über seine gekürzten Boni, schimpfte, dass er mit seinem Grundgehalt von 350 000 Dollar im Jahr nicht weit käme, dass er derzeit in engen 111 Quadratmetern hausen müsse und sich das geplante neue Haus für 1,5 Millionen Dollar jetzt kaum noch leisten könne. Außerdem wisse er nicht, wie er das teure Schulgeld für seine Kinder aufbringen werde. Der Bloomberg-Reporter schrieb alles mit und veröffentlichte das Gespräch. In vielen Internetforen wurde der 36-jährige Banker zur Reizfigur des jammernden Reichen. In einem Brief an die „Washington Post“ versuchte sich Schiff weinerlich zu rechtfertigen. Er wisse dass er „nun für alles stehe, das käuflich und hinterhältig ist“. fm

George Clooney, Schauspieler, und sein Kollege Brad Pitt haben zugesagt, am heutigen Samstag in dem Stück „8“ in Los Angeles auf der Bühne zu stehen. Laut „Hollywood Reporter“ dreht sich die Aufführung im Wilshire Ebell Theatre um die Homosexuellen-Ehe in Kalifornien, die durch ein Wähler-Referendum (Proposition 8) verboten wurde. Pitt und Clooney setzen sich schon lange für die Rechte von Schwulen und Lesben ein. dpa

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