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Heute aus Paris.

Foto: dapd Foto: dapd
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Madonna

, Sängerin, wollte mit einem kleinen Konzert in Frankreich eigentlich für Toleranz in dem Land werben. Aber als die Sängerin nach nur 45 Minuten wieder die Bühne im Pariser OlympiaClub verließ, wurde sie dafür mit Buhrufen aus dem Publikum bedacht. Das Konzert im kleinen Rahmen war angekündigt worden, nachdem die rechtsextreme Partei Front National Madonna mit einer Anzeige gedroht hatte. Die 53-jährige Sängerin hatte während eines Konzerts in Paris ein Video mit einem Bild der Parteivorsitzenden Marine Le Pen mit einem Hakenkreuz auf der Stirn gezeigt. „Ich habe gehört, dass eine gewisse Marine Le Pen sauer auf mich war“, sagte Madonna jetzt laut „Parisien“ zu den Konzertbesuchern. „Es ist nicht meine Absicht, Feinde zu machen.“ Zu Zeiten, da es schwarzen Künstlern in den USA verboten gewesen sei, aufzutreten, seien Größen wie Josephine Baker und Charlie Parker in Frankreich „mit offenen Armen“ empfangen worden, sagte sie. Sie hätten sich in dem toleranten Land „willkommen“ gefühlt. Heute herrschten indes „furchterregende Zeiten“, erklärte die Sängerin. AFP

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