LEUTE : LEUTE

Heute aus St. Petersburg.

Foto: AFP
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Madonna,

Sängerin, droht eine Geldstrafe. Bei einem Konzert in St. Petersburg hatte sie sich offen für die Rechte Homosexueller in Russland ausgesprochen. In der Heimatstadt Wladimir Putins ist „Schwulenpropaganda“ verboten. Es ist das zweite Mal in kurzer Zeit, dass Madonna ihre Russland-Tour zu einem politischen Statement nutzt. Bei ihrem Konzert davor in Moskau zeigte sie unter vollem Körpereinsatz ihre Solidarität mit der inhaftierten PunkBand „Pussy Riot“. Deren Namen hatte sich die Sängerin in großen Buchstaben auf den nackten Rücken geschrieben. Vize-Regierungschef Dmitri Rogosin sagte, Madonna solle „der Teufel holen“. Der Stadtpolitiker Waldimir Milonow, Urheber des umstrittenen Gesetzes, schrieb im Vorfeld: „Wir werden nicht zulassen, dass unsere Gesellschaft mit dem Spülwasser aus der höllischen Küche des Imperiums des Bösen gefüttert wird.“ dpa

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