LEUTE : LEUTE

Heute aus New York und Wiesbaden.

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Spike Lee

, Regisseur („Malcolm X“), ist sauer auf seinen Kollegen und Konkurrenten Quentin Tarantino und dessen neuen Film „Django Unchained“. „Die Sklaverei war kein Sergio-Leone-Spaghetti-Western“, twitterte der 55-Jährige als Reaktion auf den mit viel Spannung erwarteten Film. „Sie war ein Holocaust. Meine Vorfahren sind Sklaven. Gestohlen aus Afrika. Ich werde sie ehren“, schrieb der schwarze Regisseur. In dem Western geht es um einen Ex-Sklaven, gespielt von Jamie Foxx, der sich gemeinsam mit einem Deutschen, gespielt von Christoph Waltz, an Sklavenhaltern rächt. „Ich werde das nicht sehen“, sagte Lee vor wenigen Tagen dem „Vibe“-Magazin. „Das ist respektlos gegenüber meinen Vorfahren.“ dpa

Charlotte Link, Schriftstellerin, ist seit ihrer Kindheit Vegetarierin. „Als Kind war ich oft bei meinen Großeltern auf dem Dorf“, sagte die 49-Jährige dem „Zeitmagazin“. „Direkt neben dem Haus war eine Kuhweide. Ich habe den Kühen Namen gegeben, sie gefüttert, mit ihnen gesprochen, wie Kinder das halt tun.“ Als sie sieben Jahre alt war, habe sie begriffen, „dass sie das Fleisch sind, das man später auf dem Teller vorfindet. Von dem Moment an konnte ich kein Fleisch mehr essen.“ dpa

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