LEUTE : LEUTE

Heute aus Paris.

Foto: dapd
Foto: dapdFoto: EMMA FOSTER/POOL/AP/dapd

Bernard Arnault

, Frankreichs reichster Mann, hat einem Bericht zufolge den Großteil seines Vermögens ins Ausland geschafft. Der Chef des weltgrößten Luxuskonzerns LVMH habe „praktisch seinen gesamten“ Anteil an dem Unternehmen seit mehr als einem Jahr nach Belgien transferiert, berichtete die Zeitung „Libération“ am Donnerstag in Paris. Im Umfeld von Arnault hieß es, die Maßnahme habe einzig zum Ziel, den Fortbestand der Gruppe im Falle eines plötzlichen Ablebens von Arnault zu sichern. Juristisch sei dies in Frankreich unmöglich. Im Falle seines Todes sollten fast 80 Prozent der Arnault-Gruppe an eine belgische Stiftung namens Protectinvest gehen. Diese solle bis 2023 sicherstellen, dass die Kinder zwar ihre Dividenden erhielten, aber ihre Anteile nicht verkaufen könnten. Arnault, der mit der Pianistin Helene Mercier verheiratet ist, hatte im vergangenen Jahr einen Proteststurm in Frankreich ausgelöst, weil er die belgische Staatsbürgerschaft zusätzlich zur französischen beantragen wollte, was von vielen als eine Reaktion auf die sozialistischen Pläne zur Besteuerung großer Vermögen interpretiert wurde. Anschließend machte der Schauspieler Gérard Depardieu mit diesem Thema auf sich aufmerksam. AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben