LEUTE : LEUTE

Heute aus Berlin.

Foto: dpa Foto: picture alliance / dpa
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Der Besuch der „Mutter Courage“ im Berliner Ensemble war offenbar das schönste Erlebnis bei ihrem Besuch in Deutschland. Mit einer überraschenden Werbung für die Hochkultur bedankte sich Sigourney Weaver am Samstagabend für die Goldene Kamera. Heino Ferch hielt in der Kreuzberger Ullstein-Halle die Laudatio auf „die erste Action-Heldin der Filmgeschichte“. Schon vor zwölf Jahren wurde Al Pacino (im Bild unten) vom American Film Institute für sein Lebenswerk geehrt. Von der Fernsehzeitschrift „Hörzu““ bekam der 72-jährige Oscar-Preisträger dafür nun auch noch eine Goldene Kamera. „Hörzu“-Chefredakteur Christian Hellmann würde wohl heftig dementieren, dass seine große Glitzershow die Rolle einer Vorgruppe für die Berlinale im Konzert der Februar-Veranstaltungen spielt, aber der Gedanke liegt nahe. Mit Joe Cocker, der die Trophäe in der Kategorie „Lebenswerk Musik“ erhielt, ehrte man immerhin auch einen Veteranen des Woodstock-Festivals. Laudator David Garrett beschrieb die Stimme des 68-jährigen blumig als „Orkanböe des Rachenraums“. Die „Beste Musik International“ klang für die Jury diesmal klassisch nach dem erst 30-Jährigen chinesischen Pianisten Lang Lang. Zur Entgegennahme der Trophäe in der Kategorie „Bester Schauspieler International“ war der britische Schauspieler Clive Owen gekommen. Der nationale Lebenswerk-Preis traf diesmal Dieter Hallervorden, laut „Hörzu“ ein „äußerst nachdenklicher und sensibler Mann“. Bi

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