LEUTE : LEUTE

Heute aus Lilongwe.

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Madonna

, Sängerin, ist nach langem Streit um von ihr finanzierte Schulen nach Malawi, das Heimatland ihrer Adoptivkinder David Banda und Mercy James, gereist. Sie sei in Begleitung der beiden Kinder in einem Privatjet auf dem Flughafen von Lilongwe gelandet, sagte ein Sprecher der Flughafenpolizei. In dem südostafrikanischen Land will die Sängerin die von ihren Geldern errichteten Schulen besuchen. „Wir sind gekommen, um zehn kürzlich errichtete Schulen zu besuchen“, sagte Madonnas Manager Trevor Nielson am Dienstag. „Die Schulen, die inzwischen eröffnet sind und funktionieren, haben 3800 Schüler.“ Der Manager betonte zugleich, dass die Schulen dem malawischen Standard entsprächen. Damit reagierte er auf Vorwürfe von Malawis Bildungsministerin Eunice Kazembe, die im vergangenen Jahr erklärt hatte, Madonnas Stiftung habe eher einzelne Klassenräume gebaut als vollständige Schulen. Dazu sagte Nielson: „Da gibt es keine Diskussion: Die Schulen wurden klar nach malawischem Standard gebaut, sie sind wie jede andere Schule im Land.“ Ursprünglich wollte Madonna für 15 Millionen Dollar eine Schule für 500 Mädchen bauen. Rund ein Jahr später wurde das Projekt nach Klagen von acht gefeuerten Angestellten gegen Madonnas Stiftung abgeblasen; 3,8 Millionen Dollar waren da bereits in den Sand gesetzt. AFP

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