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Heute aus Toronto.

Foto: Reuters
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Rob Ford

, Torontos Skandalbürgermeister, dreht jetzt richtig auf. „Ihr habt gerade Kuwait angegriffen“, brüllte Ford bei einer Stadtratssitzung – in Anspielung auf den Auslöser des ersten Golfkriegs 1990. „Erinnert euch an meine Worte, meine Freunde, bei der nächsten Wahl wird es offenen Krieg geben, und ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um euch zu schlagen.“ Feuern kann der Stadtrat Ford nicht, das ginge nur, wenn der Bürgermeister eines gravierenden Verbrechens für schuldig befunden würde. Alle anderen Möglichkeiten sind aber ausgeschöpft. Nur der Titel des Bürgermeisters bleibt Ford noch, und er darf die Stadt repräsentieren. Monatelang hatte der Bürgermeister Drogenvorwürfe zurückgewiesen – um sie dann jüngst doch einzugestehen. Jetzt kündigte er an, er wolle eines Tages Premierminister von Kanada werden. dpa

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