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Heute aus der Antarktis.

Foto: AFP
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Prinz Harry

(29), Enkel von Queen Elizabeth II., kommt bei seiner Südpol-Expedition gut voran. Er und sein Team haben zu Beginn des dritten Tages den Wettlauf zum Pol mit wenigen Kilometern Vorsprung angeführt. Es seien ein paar harte Tage gewesen seit dem Start der Expedition am Sonntag, schrieb Harrys Teammitglied Ibrar Ali am Dienstag in einem Blog auf der Webseite der Organisation „Walking With the Wounded“ (Mit den Verwundeten gehen). „Wir sind sehr müde und haben noch nie und nirgendwo sonst eine solche körperliche Anstrengung erlebt“, erklärte Ali weiter, der 2007 bei einer Explosion seinen rechten Arm verloren hatte. Harrys Mitstreiter sind Soldaten, die in Armee-Einsätzen verletzt wurden. Einige gehen sogar mit Prothesen. Mit der Aktion wollen die ehemaligen Soldaten auf die schwierige Situation von Kriegsversehrten aufmerksam machen. Am Rennen nehmen drei Siebener-Teams teil, eines aus Großbritannien mit Harry, eines aus den USA und eines aus den beiden Commonwealth-Ländern Australien und Kanada. Die Teams starteten am vergangenen Sonntag trotz erheblicher Wetterschwankungen. Insgesamt geht es 15 Tage auf Skiern und mit Schlitten rund 280 Kilometer über das ewige Eis zum südlichsten Punkt der Erde. Die Temperaturen liegen laut Rennleitung derzeit bei 27 Grad unter Null – die gefühlte Temperatur kann bei Wind sogar minus 35 Grad Celsius betragen. dpa

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