Welt : Leute: Puff Daddy vor Gericht und mehr

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Der Rapper Puff Daddy hat in dem Aufsehen erregenden Prozess um eine Schießerei in einem New Yorker Nachtclub alle Vorwürfe zurückgewiesen. Sein Anwalt Benjamin Brafman beschuldigte die Staatsanwaltschaft, den Rapper wegen seines Ruhms und Geldes "selektiv zu verfolgen". Die Anklage sei von Puffys Schuld ausgegangen und habe ihren Fall auf diesem Vorurteil aufgebaut, sagte der Verteidiger zum Auftakt des Prozesses. Bei einer Verurteilung wegen illegalen Waffenbesitzes droht dem 31-Jährigen eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren. Puff Daddy, der mit bürgerlichem Namen Sean Combs heißt, soll die Schießerei im "Club New York" ausgelöst und auch selbst geschossen haben. Drei Personen waren dabei in der Nacht des 27. Dezember 1999 verletzt worden. Sowohl Combs wie auch seine Begleiter wirkten seriös, sie hatten auf sonst übliche Accessoires wie Pelze, enge Lederhosen und hohe Hacken verzichtet. Mutter Janice versteckte ihre langen, platinblonden Haare ganz gegen die Gewohnheit unter einem dunklen Hut mit breiter Krempe. Indirekt ist auch Combs Ex-Geliebte Jennifer Lopez in den Prozess verwickelt. Die Sängerin war in der Tatnacht ständig an der Seite des Angeklagten.

Die überraschend schnelle Scheidung von Boris und Barbara Becker durch das Amtsgericht München beschäftigt jetzt auch die Staatsanwaltschaft. Wegen Verdachts der Rechtsbeugung gingen dort drei Strafanzeigen ein. Eine Anzeige kommt von einer hessischen Anwältin. Sie hält es für unglaublich, dass das Familiengericht innerhalb nur eines Monats alle Vorschriften für eine Scheidung eingehalten habe. Ein Justizsprecher wies darauf hin, dass in München rund ein Drittel aller Scheidungsverfahren binnen drei Monaten abgeschlossen wird. Trotz der andauernden Schlagzeilen scheint Boris Becker weiterhin äußerst beliebt zu sein. Nach einer Forsa-Umfrage wollen 68 Prozent der Deutschen Becker auch in Zukunft in Reklamefilmen sehen. Nur für 18 Prozent habe Becker nach dem Scheidungsdrama an Glaubwürdigkeit und Sympathie verloren. Unterdessen hat der Getränkekonzern Coca Cola entschieden, bereits produzierte Werbespots mit Barbara Becker nicht auszustrahlen. Das wurde am Dienstag mitgeteilt. In dem Werbefilm hatte sie die Wimbledon-Pokale ihres Mannes zum Kühlen von Cola-Dosen benutzt.

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