Welt : Leute: Steffi Graf legt Streit mit deutschen Finanzbehörden bei

Steffi Graf hat ihren juristischen Streit mit den deutschen Finanzbehörden nach Angaben eines Justizsprechers beigelegt. Ein Sprecher des Finanzgerichts Karlsruhe bestätigte einen Bericht des "Spiegels", nach dem die frühere Weltranglisten-Erste eine Klage vor dem Finanzgericht zurückgezogen habe. Eine für Anfang Dezember geplante Verhandlung sei entfallen. Graf hatte zunächst gegen mehrere Einkommensteuerbescheide des Finanzamts Schwetzingen Einspruch eingelegt. Nach Angaben von "Bild" zahlt Steffi Graf insgesamt 27 Millionen Mark an das Finanzamt.

Zum Jahreswechsel hat der stellvertretende FDP-Vorsitzende Rainer Brüderle die Abschaffung der Sektsteuer gefordert. "Sogar wenn zu Silvester die Korken knallen, hält Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) die Hand auf", schrieb Brüderle in einem Gastkommentar für die "Bild am Sonntag". "Pro Sektflasche kassiert er rund zwei Mark für den Bundeshaushalt. Jährlich ist das rund eine Milliarde Mark. Diese Extrasteuer auf Sekt muss endlich abgeschafft werden." Erstmals sei die Steuer zweckgebunden zur Finanzierung der kaiserlichen Flotte 1902 eingeführt worden, schrieb Brüderle. "Die (Flotte) liegt zwar längst auf dem Meeresgrund vor Schottland, aber bis heute werden die Steuerzahler beim Feiern zur Kasse gebeten." Mit der Abschaffung der Sektsteuer würde ein Signal gesetzt.

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