Welt : LEUTE

Heute aus Paris

Carla Bruni

, Sängerin und Ex-Model, hat

sich für ihr erstes Interview nach der Hochzeit mit Frankreichs konservativem Präsidenten Nicolas Sarkozy entschuldigen müssen. Sie habe darin „zu Unrecht“ die Methoden einer Nachrichten-Website mit denen der „Kollaborationspresse“ während der deutschen Besatzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg verglichen, erklärte Bruni am Mittwoch in Paris. Bruni hatte Sarkozy Anfang Februar geheiratet. Ihr seither erstes Interview gab sie dem Magazin „L'Express“. Darin äußert sie sich zur Behauptung der Website „Le Nouvel Observateur“, der Präsident habe kurz vor der Hochzeit mit ihr seiner Ex-Frau Cécilia per SMS die Rückkehr und ein Ende der Beziehung mit Bruni angeboten. Bruni sagte in dem „Express"-Gespräch dazu: „Wo wären wir beim Denunzieren der Juden hingekommen, wenn diese Art von Websites während des Krieges existiert hätte?“ AFP

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