Welt : LEUTE

Heute aus London und Los Angeles

Jackie Chan

, chinesischer Action-Schauspieler, will das schwere Erdbeben in China verfilmen und so Spenden für die Opfer sammeln. Der für Kassenschlager wie „Rush Hour“ bekannte Schauspieler aus Hongkong zeigte sich auf einer Pressekonferenz in London tief bewegt von den Ereignissen in seinem Land. „Es gibt so viele berührende Geschichten.“ Jede dieser Geschichten bringe ihn zum Weinen. Der Film solle daher einen anderen Ton anschlagen als seine Action-Filme. Für diesen Samstag kündigte Chan ein Treffen mit Regisseuren und Drehbuchschreibern an. Chan spendete bereits umgerechnet knapp eine Million Euro für die Erdbebenopfer. AFP

Kelly Reichardt

, US-Regisseurin, kann sich über eine Palme für ihren in Cannes präsentierten Film freuen. Allerdings ist es nicht die goldene Ausgabe des Filmpreises, sondern die „Hunde-Palme“. Die Mischlingshündin Lucy erhielt am Freitag am Rande des Filmfestivals die von britischen Journalisten und Kritikern inoffiziell verliehene Hunde-Palme für ihren Auftritt in Reichardts Film „Wendy and Lucy“. Darin geht es um eine Frau in Finanznöten, die für ihren Hund Futter stehlen geht und deshalb im Gefängnis landet. AFP

Wesley Snipes

, amerikanischer Schauspieler, bleibt gegen Kaution weiter auf freiem Fuß. Snipes war Ende des vergangenen Monats wegen Steuerbetrugs zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Wie der Internetdienst „tmz.com“ unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtete, muss Snipes nicht ins Gefängnis, bis das Gericht über seinen Berufungsantrag entschieden hat. Der Schauspieler wurde unter anderem durch den Spike-Lee-Film „Jungle Fever“ aus dem Jahr 1991 und „Weiße Jungs bringen’s nicht“ (1992) bekannt.dpa

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