Welt : LEUTE

Heute aus Rom

Benedikt XVI.

, Papst, trägt nicht Prada. Die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ wies die verbreitete Auffassung zurück, die markanten roten Schuhe stammten aus dem Mailänder Modehaus. Spekulationen über ein angebliches Interesse des Kirchenoberhaupts an exklusiven Accessoires entstammten einer fehlgeleiteten Neugier, schrieb das Blatt. Überdies passten solche Gerüchte nicht zu dem „einfachen und nüchternen“ Papst, der sich am Tag seiner Wahl mit einem schlichten schwarzen Pullover unter dem Talar der Öffentlichkeit präsentiert habe, schrieb der spanische Gastautor Juan Manuel de Prada im „Osservatore“. KNA

Emma Bonino

, Abgeordnete der Radikalen Partei Italiens, hat der Presse einen Streich gespielt. Die frühere Ministerin und EU-Kommissarin hatte im Klatschblatt „Diva e donna“ Andeutungen über eine geheimnisvolle Liebesgeschichte gemacht – was ihr dort einen vierseitigen Bericht einbrachte, aber auch ein enormes Echo in den Nachrichtenagenturen und angesehenen Zeitungen. Jetzt enthüllte sie, dass der Geliebte eine reine Erfindung war, „ein hübscher Test für den Journalismus“ und die gängigen Frauenstereotype. Sie arbeite seit langem politisch über Einwanderung, Abtreibung, innere Sicherheit, Welternährung, aber nie habe etwas so viel Aufmerksamkeit erregt wie diese Liebesgeschichte. Sie hätte gern länger durchgehalten, um zu sehen, ob das Fernsehen noch einen Abend über „Liebe mit 60“ über sie mache. Tsp

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