Welt : LEUTE

Heute aus München und Rom

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Foto: dpa

Susanne Klatten, erpresste Quandt-Erbin, muss mitansehen, wie ihre Aussagen gegenüber der Justiz veröffentlicht werden. Die mehrseitigen Protokolle von einer Aussage Klattens sowie zweier anderer Frauen aus Bayern finden sich ins Italienische übersetzt auf der Seite einer italienischen Zeitung. „Wir prüfen die Rechtslage“, sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler am Montag. In Deutschland ist die Veröffentlichung von wesentlichen Teilen amtlicher Ermittlungsunterlagen im Wortlaut vor einer Hauptverhandlung verboten. Unklar ist, wie verlässlich die Übersetzung ist und ob es sich um vollständige Protokolle handelt. In den veröffentlichten Schriftstücken schildern die Frauen, wie sie von dem mutmaßlichen Betrüger Helg Sgarbi umgarnt und dann um viel Geld erleichtert wurden. Klatten, die als reichste Frau Deutschlands gilt, hatte sich mehrfach mit dem Schweizer in Hotels getroffen. dpa

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