Welt : LEUTE

Heute aus Cardiff und Los Angeles

Adriano Graziani, Anrufer bei der Opern-Kasse in Cardiff, ist jetzt Tenor. Eigentlich wollte er nur per Telefon Opernkarten bestellen. Doch der Gesangsstudent aus Cardiff endete auf der Bühne. Der eigentliche Sänger für die Aufführung im Millennium Centre in Cardiff war krank geworden. Als er am anderen Ende der Leitung gefragt wurde, ob er zufälligerweise Tenor sei, stellte sich der 32-Jährige unerschrocken vor das Publikum. Er hatte gerade noch Zeit für eine kleine Stimmprobe. Vor Hunderten Menschen gab der ehemalige Bankangestellte dabei unter anderem „E Lucevan Le Stelle“ aus der Oper „Tosca“ und das „Brindisi“-Duett aus „La Traviata“ zum Besten. Sein mutiger Auftritt brachte ihm nicht nur Applaus sondern auch einen dreimonatigen Vertrag als Ersatzmann für eine der Hauptrollen in der Oper „La Boheme“ in Birmingham im kommenden Jahr ein. „Das alles, weil ich für Karten angerufen habe. Ich glaube, ich rufe jetzt die ganze Zeit wegen Karten an“, sagte Graziani. dpa

Britney Spears, Sängerin, empfindet ihr Leben derzeit schlimmer als eine Gefängnisstrafe. Trotz des geglückten Comebacks und ihres neuen Albums, das im Dezember erscheinen soll, ist sie alles andere als glücklich. „People“ veröffentlichte am Mittwoch Zitate von Spears aus einer 90-minütigen TV-Dokumentation, die der Musiksender MTV am 30. November in den USA ausstrahlen will. Darin beklagt sie sich über mangelnden Freiraum in ihrem Leben. Für sie gebe es derzeit „keinen Nervenkitzel, keine Leidenschaft“. Während aber die Zeit im Gefängnis normalerweise irgendwann vorbei sei, „hat diese Situation kein Ende.“ dpa

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