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Heute aus Paris

Rachida Dati, französische Justizministerin, ist fünf Tage nach der Geburt ihrer Tochter wieder zum Dienst angetreten. Die 43-Jährige kam am Mittwochvormittag zu Fuß zur Kabinettssitzung im Elysée-Palast. Im dunklen Kostüm und mit Stöckelschuhen ließ sich die Ministerin kurz fotografieren, bevor sie mit Kollegen im Amtssitz von Präsident Nicolas Sarkozy verschwand. Die aus einer Einwandererfamilie stammmende Dati weigert sich standhaft, den Namen des Vaters ihres Kindes zu nennen, was Anlass zu wilden Spekulationen gibt. Im September hatte die Ministerin lediglich gesagt, sie habe „ein kompliziertes Privatleben“. Zeitweise war über eine baldige Ablösung Datis spekuliert worden. Die Ministerin mit einer Schwäche für Luxuskleider hatte anfangs zu den Stars von Sarkozys Regierung gehört, büßte ihre Beliebtheit aber nach heftigem Widerstand gegen ihre Reformen im Justizsystem ein. AFP

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