Welt : LEUTE

Heute aus Hamburg und Düsseldorf

Steven Weinberg, Physiknobelpreisträger, hält die Existenz Gottes für unwahrscheinlich. Im Interview mit dem „Zeit- Magazin“ sagte er, die Forscher würden „nichts finden, was unserem Leben einen objektiven Sinn verleiht“. Den Sinn „müssen wir unserem Leben selbst geben“. Weinberg sagte, früher hätten sich die Menschen selbst „für Figuren in einem kosmischen Drama“ gehalten: „Wir wurden geschaffen, haben gesündigt, werden erlöst. Nun merken wir, dass wir eher wie Schauspieler sind, die ohne Regieanweisung auf einer Bühne herumstehen, und dass uns nichts anderes übrig bleibt, als hier ein bisschen Drama, dort ein wenig Komödie zu improvisieren.“ Der in New York geborene Weinberg erhielt 1979 mit anderen Wissenschaftlern den Nobelpreis für Physik. Er hat bedeutende Arbeiten zur Kosmologie und Teilchenphysik verfasst. In einem seiner bekanntesten Bücher „Die ersten drei Minuten“ befasst er sich mit der Theorie des Urknalls. KNA

Verona Pooth, Entertainerin, hat einen Werbevertrag weniger. Der Marmeladenhersteller Schwartau verlängerte die Zusammenarbeit nach Auslaufen eines Vertrages nicht, wie das Unternehmen am Mittwoch auf Anfrage bestätigte. Das Vertragsverhältnis endete demnach „nach einem Jahr guter und erfolgreicher Zusammenarbeit planmäßig Ende Februar“. Eine Erneuerung des Vertrages sei derzeit nicht angedacht. Zu den Gründen machte Schwartau keine Angaben. Schwartau-Geschäftsführer Sebastian Schaeffer sagte der „Bild“-Zeitung, die Affären der Familie Pooth hätten „keine Rolle“ gespielt. In der vergangenen Woche waren Wohnung und Büroräume von Verona Pooth im Rahmen von Steuerermittlungen durchsucht worden. AFP

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