Welt : LEUTE

Heute aus Birmingham und Berlin

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Foto: ddp

Susan Boyle, schottisches Gesangswunder, hat erstmals seit ihrem Zusammenbruch vor zwei Wochen wieder die Bühne betreten. Die durch ihre Stimme berühmt gewordene 48 Jahre alte Hausfrau trat im englischen Birmingham auf. Es war die erste Station einer Tournee, bei der die Teilnehmer der Fernseh-Talentshow „Britain’s Got Talent“ ihre Künste noch einmal darbieten. Boyle hatte vor zwei Wochen eine „Angstattacke“ erlitten und war in eine Klinik eingeliefert worden, wo sie fünf Tage lang blieb. Boyle war zuvor entgegen allen Vorhersagen nur auf dem zweiten Platz von „Britain’s Got Talent“ gelandet. Seit April hatte die arbeitslose Kirchenhelferin aus dem schottischen Ort Blackburn mit ihrem Auftreten für Aufsehen gesorgt. Innerhalb kurzer Zeit wurde das schüchterne Mauerblümchen mit den starken Augenbrauen, widerborstigen Haaren und der altmodischen Kleidung zum Mega-Star im Internet. AFP

Anke Engelke, Entertainerin, kritisiert Politiker-Auftritte in Talkshows. „Sie dreschen einfach ihre Meinung durch, und ich bin hinterher nicht klüger als vorher. Dabei sollten Politiker eigentlich Menschen sein, die für etwas brennen“, sagte sie dem „Spiegel“. Politik-Talkshows schaue sie deshalb „fast nicht. Nur Frank Plasberg, ab und zu“. Bei den Kandidaten des ZDF-Politiker-Castings „Ich kann Kanzler!“, bei dem sie Jurorin ist, hat sie „Anleihen von Politikergehabe“ beobachtet. „Da war viel Phrasendrescherei und Kalkül dabei, auch unter den sechs Finalisten. Da spürte ich bei manchen schon so eine gewisse zur Schau getragene Entspanntheit, die eigentlich nur Blasiertheit sein kann. Auch bei 18-Jährigen. Schockierend.“ dpa

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