Welt : LEUTE

Heute aus München und London

Dieter Bohlen, Künstler, findet Steuern okay. Doch stört ihn der „unglaubliche Aufwand“ für die Steuererklärung, sagte er „Focus“. Der Steuern wegen in die Schweiz umziehen will er nicht. Er habe „keinen Bock“, in „so einem spießigen Kanton zu hausen“. Den Sieg von Schwarz-Gelb bei der Bundestagswahl begrüßte Bohlen: „Die sind mir schon sympathisch.“ Ein Kompliment machte Bohlen den Richtern des Bundessozialgerichts, die seine Sprüche in der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ als Kunst einstuften. „Chapeau, wie die Richter das begründet haben: Sie haben erkannt, dass man ohne Jury und Sprüche die ganze Sendung in den Mülleimer schmeißen kann“, sagte er. AP

Amy Winehouse, Sängerin, hat am Samstagabend in einer britischen Fernseh-Tanzshow ihr musikalisches Comeback gegeben – als Chorsängerin. Sie wollte mit dem Auftritt die Debütsingle ihres Patenkindes Dionne Bromfield unterstützen. Winehouse war zwischen ihren beiden Mitsängern kaum herauszuhören. Sie fiel durch Koordinationsprobleme auf und verpasste mehrfach den Einsatz. Auch bewegte sie ihre Arme nicht im Rhythmus der Choreographie. Ihre 13-jährige Patentochter steht bei ihrer Plattenfirma Lioness Records unter Vertrag. In der BBC-Sendung „Strictly Come Dancing“, die Vorlage für die RTL-Sendung „Let’s Dance“, zeigte sich Bromfield so stimmgewaltig wie Winehouse auf der Höhe ihres Erfolgs. Anschließend umarmten sich beide. dpa

Johnny Depp, Schauspieler, will seine Kinder vor der Schauspielerei bewahren. Zwar liebten es die beiden, wenn er ihnen seine Rollen vorspiele. „Ich hoffe aber trotzdem nicht, dass Lily-Rose und Jack auch mal Schauspieler werden wollen – davor habe ich die größte Angst“, sagte Depp dem Magazin „Joy“. Er führe gern ein ganz normales Leben und habe sich deshalb nach den „Fluch der Karibik“-Filmen auf seine eigene Karibikinsel zurückgezogen, die er mit der Familie bewohne. dpa

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