Welt : LEUTE

Heute aus Mainz und Sydney

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Foto: dpaEPA

Anja Gockel, Mainzer Designerin, gibt schwulen und lesbischen Designern die schuld an Magermodels. „Das Idealbild eines homosexuellen Mannes ist eine knabenhafte Figur. Das Idealbild einer lesbischen Frau ist meistens eine androgyne Figur“, sagte Gockel der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Diese Figur projizieren sie auf die Frauen, die ihre Models sind. Alles Volumige ist für sie unerotisch, nicht akzeptabel. Da gibt es Dolce & Gabbana, Marc Jacobs, Jean Paul Gaultier, Jil Sander, John Galliano, Giorgio Armani, Karl Lagerfeld – sie sind alle homosexuell. Dagegen habe ich ganz bestimmt nichts, aber es ist schade, wenn ihr Idealbild, das sie über ihre Models transportieren, so viel Einfluss in der Gesellschaft gewinnt“, sagte sie. AP

Britney Spears, Sängerin, hat kurz vor Beginn ihrer Australien-Tournee eine klare Warnung von den Behörden erhalten: Die Zuschauer Down Under würden keine „Mickey-Mouse-Auftritte“ mit bloßen Lippenbewegungen zu Musik vom Band akzeptieren, sagte die Verbraucherschutzministerin des Bundesstaats New South Wales, Virginia Judge. „Eines muss klar sein: Live heißt live“, sagte Judge. Sollte Spears bei ihren Konzerten teilweise Playback singen, müsse dies auf den Eintrittskarten klar gekennzeichnet sein. AFP

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