Welt : LEUTE

Heute aus Brasilia und Rom

Luiz Inacio Lula Da Silva, brasilianischer Präsident, setzt im Bemühen um eine Wiederankurbelung des Nahost-Friedensprozesses auf den Sportsgeist. Wie die brasilianische Zeitung „O Estado de Sao Paulo“ berichtete, schlug Lula Palästinensern und Israelis vor, gemeinsam als Fußballteam gegen Brasiliens Starkicker anzutreten. Sowohl Israels Präsident Schimon Peres wie auch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hätten die Idee eines „Friedensmatches“ begrüßt. Beide seien bereit, eine gemeinsame Mannschaft aufzustellen, sagte der brasilianische Staatschef dem Blatt. Das ungewöhnliche Freundschaftsspiel solle bei Lulas nächstem Nahost-Besuch im kommenden März auf „neutralem Boden“ stattfinden. AFP

Patrizia D’Addario, Callgirl, ist nach den Enthüllungen über die Nacht mit Italiens Premier Silvio Berlusconi massiv bedroht worden. In einem Buch über die Affäre, aus dem die Tageszeitung „Il fatto quotidiano“ vorab berichtet, spricht sie sogar von einem Mordversuch: Ein großes Auto, ein SUV, habe sie auf der Straße nach Bari so bedrängt, dass sie ins Schleudern geraten und auf der Gegenfahrbahn gelandet sei. Sie habe nur überlebt, weil es gerade keinen Gegenverkehr gab, schreibt D’Addario in ihrem Buch „Gradisca Presidente“ („Greifen Sie zu, Herr Ministerpräsident“). Zeuge davon sei ein Paar, das alles beobachtet hatte und ihr nach dem Angriff half. Angefangen hätten die Übergriffe im Frühling dieses Jahres, nachdem bekannt wurde, dass sie bei ihren Abenden in Berlusconis römischer Wohnung das Tonband hatte mitlaufen lassen. Selbst ihre Mutter sei auf offener Straße geschlagen worden. ade

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