Welt : LEUTE

Heute aus Rom

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Foto: ReutersX80003

Silvio Berlusconi, Italiens Premier, hat erneut mit Witzen auf sich aufmerksam gemacht. Anlässlich eines Treffens mit seinem albanischen Kollegen Sali Berisha sagte er, man werde gegen die Schlepper zwischen Italien und Albanien vorgehen, „ausgenommen die, die uns hübsche Mädchen liefern“. Italiens Opposition und die Kirche erinnerten daran, dass viele junge Albanerinnen nach Italien entführt und dort zur Prostitution gezwungen werden. Die albanische Journalistin Elvira Dones, die vor Jahren den Leidensweg albanischer Prostitutionssklavinnen in Italien für das Schweizer Fernsehen recherchierte, berichtete in „La Repubblica“ über Gruppenvergewaltigungen durch Albaner und Italiener, mit denen Frauen, die sich weigerten, auf den Straßenstrich gezwungen würden. Berlusconi solle aufhören, „menschliche Dramen zum Stoff für Stammtischgeschwätz“ zu machen. Berlusconi hatte sich nach dem Treffen in Rom mit albanischen Journalistinnen ablichten lassen und gewitzelt, er sei ja jetzt Single.

Berlusconis Frau Veronica Lario hatte

die Scheidung eingereicht, nachdem

ihr Mann auf dem Geburtstag einer 18-Jährigen

aufgetaucht war.

Später wurde

bekannt, dass er

in seinem römischen Dienstsitz Callgirls empfangen hatte.

ade

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