Welt : LEUTE

Heute aus Hamburg und Bangkok

Lisa Ortgies

, zurückgetretene Chefredakteurin von „Emma“, hat sich laut „Spiegel“ in ihrer journalistischen Arbeit eingeengt gefühlt. „Ich habe keinen konzeptionellen Vorschlag und keines der Themen, für die ich angetreten bin, verwirklichen können“, sagte Ortgies dem Magazin. „Emma“-Gründerin Alice Schwarzer gab dagegen Ortgies die Schuld. Dem „Spiegel“ sagte Schwarzer, dass ihre Nachfolgerin ihre Einarbeitung inklusive Probezeit wegen familiärer Verpflichtungen – sie nannte explizit „Kinder in Hamburg“ und einen „kranken Vater“ – mehrfach verschob. Am Donnerstag hatte Schwarzer die Trennung von ihrer Nachfolgerin mit harschen Worten verkündet: „Zu unserem Bedauern eignet sich unsere Kollegin nicht für die umfassende Verantwortung einer Chefredakteurin.“ Dabei hatte Ortgies um eine Auflösung des Vertrags gebeten. Prominente Journalistinnen übten Kritik am Führungsstil Schwarzers. „Es gibt nur zwei Möglichkeiten, sich gegenüber Alice Schwarzer zu verhalten: totale Unterwerfung oder große Distanz“, sagte die Schwarzer-Biografin und „taz“-Chefredakteurin Bascha Mika dem Blatt. Den Umgang mit Ortgies bezeichnete sie als „frauenverachtend, bösartig und gemein“. dpa

Kangsadarn Wongdusadeekul

, Sproß aus einer thailändischen Militärfamilie, ist zum schönsten Transvestiten des Landes gewählt worden. Der 19-jährige, der sich mit seinem Spitznamen Nonk vorstellte, gewann am Freitagabend bei dem live im Fernsehen übertragenen Wettbewerb die begehrte „Miss Tiffany"-Trophäe. Der jährliche Travestie-Schönheitswettbewerb ist in Thailand sehr beliebt und gilt als Sprungbrett für eine Karriere als Model oder TV-Moderator. AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben