Welt : Leute

Ein Heer von Journalisten, mehrere Kamerateams und Fotografen waren schon in Stellung gegangen, doch der "Showdown" fiel aus: Der Scheidungstermin des Schauspielers Klausjürgen Wussow (72) und der Journalistin Yvonne Wussow (45) ist am Mittwoch geplatzt. Yvonne Wussow sei erkrankt und könne nicht vor dem Hamburger Familiengericht erscheinen, sagte Scheidungsrichter Knut Reuter. Damit gab es weder das von vielen erwartete Zusammentreffen des zerstrittenen Ehepaares, noch wurde ein offizieller Schlussstrich im langen "Rosenkrieg" der Wussows gezogen. Klausjürgen Wussow hatte schon im Vorfeld beschlossen, am Mittwoch auf eine Begegnung mit Yvonne zu verzichten. Er hatte die für die Scheidung nötigen Erklärungen vorab gegeben. Seine Noch-Ehefrau Yvonne meldete sich dann kurz vor der Verhandlung krank. Ein neuer Scheidungstermin stand am Mittwoch noch nicht fest.

Jenny Elvers hat sich aus der Babypause zurückgemeldet: Für die Hamburger Zeitschrift "Max" ließ sie sich nackt ablichten. "Es ging mir nicht ums Ausziehen. Ich wurde von einem der besten Fotografen der Welt in Szene gesetzt", erklärte Elvers. Sie gehe schließlich "hart auf die 30 zu". "Irgendwann geht so etwas nicht mehr." Sie erwarte unterschiedliche Reaktionen auf ihre Nacktbilder. Man könne es eben nicht allen recht machen. "Ich bin Boulevard, und ich bleibe Boulevard. Aber ich bin eben auch ungehorsam und mache nicht das, was man von mir erwartet", sagte Elvers, die mit ihrem Freund, dem Musik-PR-Berater Goetz Elbertzhagen, und dem acht Monate alten Baby Paul in Köln lebt. Ihr Image als "Queen Mum der Luder" werde sie so bald nicht los, sagte sie. "Egal wie hart ich es versuche - ich werde es nicht schaffen.." Ins Privatleben werde sie sich niemals zurückziehen: "Ich bin nicht der Typ, der zu Hause sitzt. Irgendwas muss ich machen, und wenn es Bildermalen ist." Gefragt nach ihren Zielen, antwortete sie: "Mehr verdienen. Die Gagen steigern, je bekannter ich werde."

Der diesjährige Literatur-Nobelpreisträger V.S. Naipaul hat sich offen zum Besuch von Prostituierten bekannt. "Ich war ihnen sehr dankbar, als ich ihre Dienste brauchte", sagte der britische Autor in einem Interview mit dem schwedischen Rundfunk. Dafür schäme er sich nicht, betonte der Sohn indischer Einwanderer. Die Frauen aus dem Rotlichtmilieu hätten ihm eine "sexuelle Erleichterung" und "Trost" verschafft, die er in seinem früheren Eheleben nicht bekommen habe. Für Affären mit anderen Frauen habe ihm aber die Zeit gefehlt. Die Königlich Schwedische Akademie zeigte sich eher unbeeindruckt. "Wir beurteilen nur das Werk", sagte Göran Malmqvist. "Es gibt viele Nobelpreisträger, die ich nicht als Freunde haben möchte."

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