Welt : Leute

Prinz William (19) hat sich über ein Verbot des Buckingham-Palastes hinweggesetzt und an einem verrückten Einführungsritual der schottischen Universität St. Andrews teilgenommen. Wie die "Times" am Dienstag berichtete, tanzte die Königliche Hoheit zusammen mit anderen Erstsemestern in einem Schaum-Kostüm durch die Straßen des kleinen Küstenortes. Bei der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Tradition werden die Neuen von älteren Studenten "adoptiert". Sie müssen sich bis zum Unfallen betrinken, werden über und über mit Rasierschaum eingesprüht und torkeln dann zur allgemeinen Belustigung herum. Sprecher von Williams Großmutter, Queen Elizabeth II., hatten zuvor mitgeteilt, der Prinz werde sich von dem Ereignis fern halten. Sie befürchteten offenbar, er könne sich dabei blamieren. Doch William, der in St. Andrews Kunstgeschichte studiert, entschied anders: Er malte sich sein Gesicht orange mit dunklen Tigerstreifen an, färbte sich die Haare blau und hüllte sich in einen Schaummantel. Am Ende sprangen die Studenten zur Selbstreinigung in die eiskalte Nordsee. William habe sich sehr auf diese "Entgrünung" gefreut, sagte ein "Insider" der Zeitung "The Mirror". "Wills wollte nicht, dass die anderen glauben, er wäre prüde. Er hat immer gesagt, dass er genauso wie jeder andere Student behandelt werden will." Hundertprozentig gelang das aber auch diesmal nicht: Auch im größten Trubel folgten dem künftigen König immer zwei Bodyguards.

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