Welt : Leute

Eine Woche nach seiner Geburt hat das jüngste Mitglied im japanischen Kaiserhaus Namen und Titel entgegengenommen: Aiko heißt das Mädchen, das Kronprinzessin Masako am vergangenen Samstag zur Welt brachte. Entgegen der Tradition wurde der Name nicht von Kaiser Akihito verliehen, sondern von den Eltern, wie Palastsprecher Hirofumi Oka mitteilte. Aiko wird mit zwei Schriftzeichen geschrieben, von denen das erste Liebe, das zweite Kind bedeutet. Der Name taucht in den Schriften des konfuzianischen Moralisten Mencius auf, der von 372 bis 289 v. Chr. lebte und das Gute in der menschlichen Natur in den Vordergrund stellte.

Die Schauspielerin Cate Blanchett ist zum ersten Mal Mutter geworden. Die 32-Jährige brachte diese Woche in London einen Sohn zur Welt, wie ihre Sprecherin am Donnerstag in Los Angeles mitteilte. Mutter und Sohn Dashiell John seien wohlauf, hieß es weiter. Vater ist der Drehbuchautor Andrew Upton. Blanchett, die 1999 für ihre Rolle in "Elizabeth" für einen Oscar nominiert wurde, spielte jüngst in "Banditen" und tritt in "Herr der Ringe" auf, der demnächst in den deutschen Kinos anläuft.

Sophie Wessex (36), die Ehefrau des britischen Prinzen Edward (37), hat sich wegen einer Eileiterschwangerschaft einer Notoperation unterziehen müssen. Am Freitag sagten Freunde von ihr in den britischen Medien, sie sei "unendlich traurig" über den Verlust des Babys. Die misslungene Schwangerschaft, die bisher geheim geblieben war, bildet den traurigen Abschluss eines für Sophie katastrophalen Jahres. Von der so genannten "Sophiegate"-Affäre bis zum Zerwürfnis von Edward mit Prinz Charles (53) ist für sie alles schief gegangen. Die Gräfin hatte in der Nacht zum Donnerstag starke Bauchschmerzen bekommen. Am Vormittag wurde sie von ihrem Schloss Bagshot Park mit einem Ambulanz-Hubschrauber in das King Edward VII.-Hospital im Zentrum Londons geflogen und dort zweieinhalb Stunden operiert. AP (2), dpa

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