Welt : LEUTE

Heute aus Paris und Hamburg

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JeanJacques Annaud , Regisseur, hat mit seinem neuen Film „Zwei Brüder“ über das Schicksal zweier Tiger einer alten Vorliebe nachgegeben. „Wenn ich als Kind mit meinen Eltern in den Zirkus ging und es stand keine Tiger-Nummer auf dem Programm, war ich tief enttäuscht. Für mich ist der Tiger das faszinierendste aller Raubtiere. Ein Einzelgänger, groß und stark, ein echter Held“, sagte Annaud „Cinema“.

Für seine Helden in „Zwei Brüder“ musste er sich bei den Dreharbeiten einige Tricks ausdenken, damit sie die gewünschten Gefühle zeigten. So weckte unbekanntes Vogelgezwitscher Neugierde. „Ein Pferd, das wir in einiger Entfernung vom Set aus einem Zelt führten, löste Frust aus, weil der Tiger es nicht fressen konnte.“ Um die Raubkatze auf bestimmte Wege zu locken, „sorgten wir dafür, dass der Boden sich weich und angenehm anfühlte. Ein Tiger geht nämlich, genau wie der Mensch, lieber über Teppichboden als über Steine.“ Der Film kommt am Donnerstag in die Kinos.

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Scarlett Johansson , Schauspielerin, konnte am Drehort Fiktion und Wirklichkeit kaum noch voneinander unterscheiden. Bei der Produktion des Films „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ habe sie gelitten. „Ich steigerte mich so sehr in meine heimliche Liebe zu Colin Firths Vermeer hinein, dass es mir das Herz brach, als ich ihn mit seiner FilmEhefrau sah“, sagte sie „Brigitte Young Miss“. Der Film handelt von der Liebe zwischen dem holländischen Maler Jan Vermeer und seiner jungen Magd Griet . dpa (2)

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