Welt : LEUTE

Heute aus London, Malibu und Berlin

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Charles Saatchie , Kunstsammler, bricht mit der so genannten Britart und setzt jetzt auf die Malerei. Die Saatchie Gallery eröffner am Londoner Südufer am 26. Januar des kommenden Jahres die Ausstellung „Triumph of Painting“. Gezeigt werden Arbeiten von Martin Kippenberger, Peter Doig, Marlene Dumas, Luc Tuymans, Jörg Immendorff und Hermann Nitsch . Die jetzt noch dort gezeigten Werke der einstigen Provokateure Damien Hirst, Tracey Emin oder den Chapman Brüdern, mit denen sich Saatchie einen Namen machte, sollen bei einer mehrere Jahre dauenden Tour im Ausland gezeigt und dann „eingemottet“ werden. Das beste Medium in der Kunst sei die Malerei und nicht Video, Installationen oder die Fotografie, begründete Saatchie den radikalen Wechsel. Der Wechsel folgt auf Berichte, wonach sich das Verhältnis des Sammlers zu den Young British Artists in letzter Zeit abkühlte. Hirst etwa hatte seinen Mäzen bereits 2003 als „arrogant“ und als „kindischen“ Geschäftsmann bezeichnet, der „Kunst nur mit der Brieftasche erkennt“.

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Thomas Gottschalk , Moderator, der mit seiner Frau Thea und den beiden Söhnen im kalifornischen Malibu lebt, bereitet seine Rückkehr nach Deutschland vor. Wie „Bild am Sonntag“ berichtet, besichtigte er in Remagen am Rhein das zum Verkauf stehende Schloss Marienfels. Gottschalk: „Es ist richtig, dass ich mich am Rhein umgeschaut habe. Aber es ist noch nichts unterschrieben.“

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Katja Flint , Schauspielerin, findet, es werde zu viel geredet – jedenfalls über private Dinge in der Öffentlichkeit. „Der Trend, privateste Details öffentlich zu machen, entspricht nicht meinem Geschmack. Es wäre nicht schlecht, wenn Männer und Frauen mehr schwiegen.“ dpa(2)

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